Die Methode mit technischer Unterstützung.

Was sind Gehirnwellen? Und wie kann man diese beeinflussen? Gehirnwellen sind praktisch „Taktfrequenzen“ unseres Gehirns, welche das momentane Aktionsniveau anzeigen. Durch das EEG kann man diese Aktivität sehr zuverlässig messen und es wird auf einem Monitor in Form von Wellen sichtbar gemacht – daher der Begriff „Gehirnwellen“. Wenn wir z. B. im Tiefschlaf sind, dann „taktet“ unser Gehirn bei zwischen 0,5 und 5 Hertz – das ist eine sehr niedrige Frequenz, sind wir hingegen mental gerade sehr angespannt und müssen vielleicht eine schwierige Situation meistern, dann liegt die Frequenz bei bis zu 40 – 50 Hertz und manchmal sogar auch noch weit darüber.

Bei der Gehirnwellenstimulation wird durch akustische und visuelle Impulse, welche z. B. mit einer Frequenz von 8 – 12 Hertz „takten“ und synchron geschaltet sind, das Aktivitätsniveau im Gehirn auf genau diese Frequenz eingestellt. Bei 8 – 12 Hertz befinden wir uns in einem sehr entspannten Wachzustand. In diesem ist es uns besonders gut möglich, Lösungen zu finden, konzentriert zu arbeiten und kreativ zu sein. In der Therapie nutzen wir diesen Zustand, um unsere Klienten schnell und effektiv in die Hypnose zu führen. Wobei eine tiefe Hypnose nicht nur schneller erreicht wird, sondern auch noch wesentlich wirksamer ist.

Aber die Gehirnwellenstimulation kann noch mehr. So werden z. B. bei ca. 15 Hertz vermehrt Hormone ausgeschüttet, wie Serotonin. Ein Hormon, das eine wichtige Rolle bei Depressionen spielt und bei depressiven Personen zu wenig vorhanden ist.

Fazit: Hypnose ist für sich genommen schon eine sehr zuverlässige Methode, um positive Veränderungen zu bewirken. Mit Hilfe der Gehirnwellenstimulation, wird ihre Wirkung jedoch noch einmal deutlich potenziert.