Wie der Name bereits erahnen lässt, wird bei dieser Methode schwerpunktmäßig ein provokativer Ansatz gewählt. Das sieht im Coaching dann so aus, dass der Therapeut ganz gezielt das Problem des Klienten „schönredet“. Also überhaupt nicht versucht es zu lösen, sondern – in manchmal auch etwas überzogener Form – die positiven Seiten des problematischen Verhaltens anspricht. Das hat zum Effekt, dass der Betroffene sich dazu angespornt fühlt, den Ausführungen des Therapeuten zu widersprechen und hierüber selbst zu hilfreichen, vor allem aber endlich auch für sich selbst glaubhaften, An- und Einsichten gelangt. Somit also auch zu der langersehnten Lösung. – Diese Interventionsform ist für einige Klienten häufig sehr irritierend, weil sich der Therapeut auf einmal „so seltsam“ bzw. entgegen der Erwartungen verhält. Aber sie funktioniert in vielen Fällen sehr effektiv.

Fazit: Durch gezielte Provokationen werden neue Denkprozesse und Lösungsideen angestoßen.